Der Mensch als Ganzes

Das Besondere und Faszinierende an der Traditionellen Tibetischen Medizin (TTM)  ist die ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen. Sie entspricht einem psychosomatischen Menschbild, wo der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet und behandelt wird. Die Grundlage der TTM bildet die Lehre der fünf Elemente Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum. Die fünf Elemente sind in allen Phänomenen angelegt. Im Menschen manifestieren sie sich in Form von drei Körpersäften. In harmonischem Gleichgewicht der fünf Elemente sind auch die Körpersäfte ausgeglichen und der Mensch erfährt Gesundheit. Ein Ungleichgewicht führt längerfristig zu Krankheit.

 

Gleichgewicht der Körpersäfte durch sanfte Heilmethoden

Fokus und Stärke der TTM liegen grundsätzlich in der Prävention, d.h., wie durch die eigene Lebensführung Krankheiten vorgebeugt werden kann sowie in der Behandlung von chronischen und subtilen Krankheiten. Die TTM verfügt über wertvolle Therapiemöglichkeiten, welche auf den einzelnen Menschen abgestimmt werden. Ziel dabei ist es, das Gleichgewicht der Körpersäfte durch „sanfte“ Heilmethoden zu erhalten oder wiederherzustellen. Hier hat die Tibetische Massage – neben der gesunden Ernährungs- und Verhaltensweise – einen hohen Stellenwert.

 

Entspannung und Energiefluss für Gesundheit und Wohlbefinden

Die Tibetische Massage ist eine heilsame, tief entspannende und wärmende Öl-Massage. Sie lockert unsere Muskeln und löst Verspannungen auf  körperlicher und energetischer Ebene. Dadurch werden Blockaden geöffnet und die Energie kann ungehindert fliessen. Die Tibetische Massage wird präventiv angewendet, um Krankheiten vorzubeugen oder zu heilen. Sie hat einen hohen Nutzen nach intensivem körperlichen Training, für Menschen mit einseitigen Bewegungen und Belastungen im Alltag, bei Stress und Unruhe. Dabei werden viele Akkupressurpunkte des tibetischen Medizin-Systems berücksichtigt. Die Tibetische Massage stärkt die Gesundheit, die innere Ruhe und stabilisiert die Psyche.

 

Hilfe bei weitverbreiteten Beschwerden und Krankheiten

Die Tibetische Massage 

lockert Ihre Muskeln, Sehnen und Faszien, auch in der Regenerationsphase nach einer Trainingseinheit, aktiviert den Stoffwechsel und die Reinigung des Körpers (Entgiftung, Entsäuerung), bei Verdauungs- und Durchblutungsstörungen, Menstruationsproblemen, Unterleibsschmerzen. Sie hilft bei Spannungen und Stress, bei emotionalen Belastungen und Dysbalancen (Sorgen, Ängste, Depression usw.), Lernschwierigkeiten und Konzentrationsproblemen, Gelenkschmerzen, Ischias-Beschwerden, allgemeinen Rückenschmerzen u.v.m. Es wird gezielt mit viel und auch unterschiedlichen Ölen gearbeitet, die entsprechend der Konstitution und Jahreszeit mit natürlichen Inhaltsstoffen angereichert sind. Je nach Indikation werden zusätzliche Heilverfahren wie Horme, Moxibustion, Tsampa sowie Schröpfen angewendet.

Horme

In Öl getränkte heisse Kräuterpäckchen werden gezielt auf ausgewählten Energiepunkten angewendet. Die Wirkung der manuellen Massage wird vertieft.

Moxibustion

Die Heilpflanze Beifusskraut wird ebenfalls an gezielten Stellen mit etwas Abstand zur Haut verbrannt. Moxibustion löst hartnäckige Energieblockaden, (Muskel)-Verspannungen und hilft bei Gelenkschmerzen.

Tsampa

Heisse Applikation mit geröstetem Gerstenmehl-Brei wird auf spezifische Körperregionen und Gelenken aufgelegt. Die Wirkung ist intensiv wärmend bei Beschwerden in Zusammenhang mit Kälte, z.B. im Lumbal-, Nierenbereich oder zur Unterstützung der Verdauungshitze.

Schröpfen

Das Aufsetzen von Saugglockengläser fördert den Stoffwechsel und aktiviert die Selbstheilungskräfte, löst verklebtes Bindegewebe und hartnäckige Muskel-Verspannungen.

 

Die Tibetische Massage dauert ca. 1½ Stunden, je nach Konstitution und Indikation.

 

Weitere Informationen / Termine

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„Wenn wir unserem Körper erlauben, sich zu entspannen,
entfalten sich unsere Selbstheilungskräfte ganz von selbst.“

Thich Nhat Hanh